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Hemi-Sync Shop

CDs für Klang und Bewusstsein

Hemi-Sync Infos

Hier findest du Anleitungen zu den Hemi-Sync-CDs: wie du sie am besten anhörst, was bei MetaMusic anders ist und wie die Human-Plus-Übungen aufgebaut sind. Weitere Texte folgen.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung

Das ist eine lange Liste mit vielen einzelnen Punkten. Vieles davon ist ganz normal, manches ist vielleicht neu für dich. Lies sie dir ein- oder zweimal durch. Wenn nach den Übungen Fragen auftauchen, schau hier oder in den anderen Anleitungen nach. Und wenn dann noch etwas offen ist, schreib mir.

  • Entspann dich. Versuch nicht, ein bestimmtes Ergebnis zu erzwingen. Sei neugierig und lass dich überraschen, was passiert. Achte auf Veränderungen.
  • Gönn dir die Zeit für deine Übung. Sag deinem Partner oder deinen Kindern, dass du die nächste Stunde für dich brauchst.
  • Vielleicht hast du Lust, dir einen eigenen kleinen Platz für deine Übungen einzurichten. Dort bist du ungestört und kannst es dir so gestalten, wie du am besten zur Ruhe kommst. Während der Übung bist du nicht erreichbar, also stell dein Telefon ab.
  • Mach es dir bequem: lockere Kleidung, Brille ab, Kissen als Stütze und eine Decke in Reichweite.
  • Vermeide während der Übung jede Analyse oder Sinnsuche. Beobachte einfach, was du siehst, hörst, fühlst oder „weißt“. Es ist in Ordnung, wenn deine Gedanken zwischendurch wandern oder wenn du einschläfst. Das ist ganz natürlich. Wenn dir das zu oft passiert, hör die nächste Übung im Sitzen.
  • Wenn es dich juckt, kratz dich ruhig. Wenn du deine Lage ändern willst, mach das ruhig und ohne Hast. Meist findest du schnell in den Zustand zurück.
  • Wenn dir das Visualisieren schwerfällt, nimm deine eigene Vorstellungskraft zu Hilfe. Tu einfach so, als ob du es könntest. Erinnere dich an etwas Bekanntes, zum Beispiel an einen Apfel, und stell dir das Bild dazu vor.
  • Achte auch auf andere Arten der Wahrnehmung: Empfindungen im Körper, Gefühle, Energie, Klänge oder einfach ein inneres Wissen.
  • Störungen aller Art, etwa Geräusche, gehören zu deiner Erfahrung dazu. Nimm sie einfach wahr. Wenn du magst, lässt du mit jedem Ausatmen mehr von dem los, was du während der Übung nicht brauchst.
  • Geh vor jeder Übung noch einmal zur Toilette.
  • Stell die Lautstärke angenehm und eher leise ein. Lauter ist nicht besser.
  • Wenn du magst, mach dir nach der Übung Notizen. Das hilft dir, die Erfahrungen zu verarbeiten.
  • Wirf deine Erwartungen über Bord und lass einfach los.
  • Und noch einmal: Entspann dich und geh spielerisch und mit Freude an die Übungen heran.
  • Weitere Hinweise findest du auf dreamgate.de. Du kannst mir auch eine Mail schreiben oder anrufen und fragen.

Im Zweifel, etwa bei Epilepsie oder einer psychischen Erkrankung, klär bitte vorher mit deinem Arzt, ob Tiefenentspannung mit Klangmustern (Brainwave Entrainment) für dich gut ist.

Hör Hemi-Sync nie beim Autofahren oder wenn du Maschinen bedienst.

MetaMusic: Was du beachten solltest

MetaMusic ist Musik mit eingebetteten Hemi-Sync-Klangmustern. Diese Klangmuster unterstützen einen Zustand, in dem beide Gehirnhälften zusammenarbeiten und dir dadurch mehr von deinem Potenzial zur Verfügung steht. Außerdem bündeln sie deine Aufmerksamkeit. Viele erleben das als Entspannung, Wohlbefinden und Flow.

MetaMusic kannst du ganz einfach über Lautsprecher abspielen. Die Lautstärke darf sehr leise sein. Lauter ist hier nicht besser, eher im Gegenteil.

Plan Pausen ein, dein Körper braucht sie zur Erholung. Spätestens nach 60 bis 90 Minuten tut dir ein wenig Ablenkung oder Bewegung gut. Außerdem wird jede Musik irgendwann langweilig, wenn sie ständig läuft.

Hast du eine MetaMusic-CD zum Lernen, für konzentriertes Arbeiten oder für mehr Kreativität (zum Beispiel Erinnerung, Indigo für Quantenfokus, Einstein’s Traum, Barockgarten, Illumination oder Revelations for Heightened Creativity), dann lass sie einfach im Hintergrund laufen, während du arbeitest, liest, lernst oder etwas Neues entwirfst. Das gilt auch für Konzentration, Super Schlaf, Hemi-Sync Meditation und Transcendence, obwohl diese CDs zur Reihe Mind Food gehören.

CDs zur Entspannung und Meditation kannst du ebenfalls über Lautsprecher hören. Mit Kopfhörern wirken sie etwas stärker, und Nebengeräusche bleiben draußen. Die Kopfhörer müssen nichts Besonderes sein, wichtig ist nur, dass sie in Stereo wiedergeben.

Human Plus: So hörst du die CDs

Jede Human-Plus-CD besteht aus zwei Teilen auf den Spuren 1 und 2: dem Vorbereitungsprozess (englisch kurz „Prep“ von „Preparation“) und dem Verankerungsprozess.

So gehst du vor

  • Hör zuerst den ersten Titel, den Vorbereitungsprozess, zwei- bis viermal.
  • Danach hörst du den zweiten Titel, den Verankerungsprozess, fünf- bis sechsmal. Wende das Funktionskommando schon nach dem ersten Hören an, das verstärkt die Wirkung.
  • Hör die CD höchstens zweimal am Tag.

Du kannst die CD hören, so lange du möchtest. Der Vorbereitungsprozess auf Spur 1 ist auch für sich eine sehr gute Tiefenentspannung. Es ist völlig in Ordnung, wenn du dabei einschläfst. Vom Monroe Institute und aus unseren Seminaren wissen wir, dass die Funktionskommandos auch dann wirken, wenn du sie „schlafend“ erlebst.

Der Vorbereitungsprozess (Spur 1)

Mit dem „Zehn-Punkte-System der völligen Entspannung“ („Ten Point System of Total Relaxation“) wirst du in eine sehr tiefe Entspannung geführt. Dort wird ein sogenannter Zugriffskanal („Access Channel“) verankert, der nur während der Human-Plus-Übungen geöffnet wird. Über diesen Kanal erreichst du dein gesamtes Selbst, vom Denken und deiner Intuition bis hinunter zu deinen Zellen. So kannst du mit den Funktionskommandos auf allen Ebenen Veränderungen anstoßen: im Verhalten, in deinen Fähigkeiten, deinen Werten und Überzeugungen und in deiner Identität.

Dieser Teil der Übung lautet übersetzt:

„Jetzt in deiner tiefen Entspannung in Focus 10 wirst du einen Zugriffskanal herstellen, der alle Ebenen deines Seins erreicht. Alle Ebenen: von deinem bewussten, wachen Verstand … durch deine Erinnerungsmuster hindurch … deine Gefühle … deine Werte … deine Gewohnheiten … dein körperliches Selbst … in das Bewusstsein jeder Zelle und in jede zelluläre Struktur … jeder Teil von dir wird durch diesen neuen Zugriffskanal erreicht.“

Danach wirst du noch tiefer in die Entspannung geführt, während langsam von 10 bis 20 gezählt wird, unterstützt von den Hemi-Sync-Klangmustern. Am Schluss bringt dich die Übung wieder in den Wachzustand zurück: Es wird bis 1 zurückgezählt, und die Klangmuster ändern sich.

Der Verankerungsprozess (Spur 2)

Auch hier wirst du in eine sehr tiefe Entspannung geführt. Dann öffnet sich der Zugriffskanal, und das Funktionskommando wird in deinem Unterbewusstsein verankert, damit du es jederzeit anwenden kannst. Das Funktionskommando geht so:

  1. Tief einatmen, den Atem anhalten, die Augen schließen.
  2. Das Funktionskommando denken oder sagen.
  3. Langsam ausatmen, die Augen öffnen und innerlich nachspüren, nachhören und nachschauen, was sich verändert.

Danach wirst du noch tiefer in die Entspannung geführt, während langsam von 10 bis 20 gezählt wird. Die Anweisungen für das Funktionskommando werden dabei mehrmals sehr leise wiederholt, so leise, dass sie einen Schlaf nicht stören. Zum Schluss bringt dich die Übung wieder in den Wachzustand zurück, und Robert Monroe wiederholt das Funktionskommando noch einmal.

Pforte zur Erkenntnis: Hinweise zu den Übungen

Hier sind bewährte Vorgehensweisen, die wir von Teilnehmern unserer Seminare, von Kunden und aus unserer eigenen Erfahrung mit diesen CDs gesammelt haben.

  • Hör pro Tag nur eine Übung, in Ruhe und möglichst nicht direkt nach dem Essen. Du kannst sie ein- oder zweimal am Tag hören, zum Beispiel morgens und abends, so wie es deine Zeit erlaubt.
  • Wenn du eine Übung mindestens einmal mit wachem Geist erlebt und nicht durchgeschlafen hast, geh zur nächsten weiter.
  • Du musst eine Übung nicht ganz beherrschen, um weiterzugehen. Du kannst jederzeit zurückgehen und eine Übung wiederholen, wann immer du Lust dazu hast.
  • Wie bei allen Übungen für persönliches und spirituelles Wachstum ist ein Tagebuch eine große Hilfe. Damit kommst du viel schneller voran und lernst leichter, auf der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf zu balancieren. Das gebe ich dir sogar schriftlich! Es ist der Punkt, den die meisten vernachlässigen.
  • In den Alben lernst du verschiedene mentale Werkzeuge kennen (Energieumwandlungsbehälter, Resonanzeinstimmung, Resonanzenergieballon, Affirmation) und setzt sie in den Übungen ein. Wende sie möglichst immer alle an, die du in den ersten drei Übungen von Welle I lernst. Damit kommst du schneller, leichter und tiefer in die Zustände. Auf den Wellen II bis VI warten weitere nützliche Werkzeuge für verschiedene Zwecke.
  • Die Alben zeigen viele Anwendungen von Hemi-Sync und den verschiedenen Bewusstseinszuständen (Focus 10, 12, 15 und 21). Die Spanne reicht von Tiefenentspannung und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte über Fernwahrnehmung (Remote Viewing), Astralprojektion und außerkörperliche Erfahrungen bis zum Kontakt mit nicht-physischen Begleitern und Freunden.
  • Jeder hat seine eigenen Merkmale für die Bewusstseinszustände und für den Wachzustand. Das können veränderte Empfindungen in einzelnen Körperteilen sein, Bilder oder Filme vor dem inneren Auge, eine veränderte Wahrnehmung der Umgebung, eine andere innere Stimme (Richtung, Tonhöhe, Lautstärke) oder ein anderer Fluss der Gedanken (zäher, leichter, langsamer, schneller).
  • Alles, was du an Unterschieden bemerkst, ist richtig. Das sind deine ganz persönlichen Merkmale für den jeweiligen Focus.
  • Du wirst merken, dass die Zustände jedes Mal ein wenig anders sind. Das hängt von deinem Tagesrhythmus ab, von Hormonen, Stress, der Tageszeit und vielem mehr. Auch das ist ganz normal.
  • Öffne alle deine Sinne und lass deine Erwartungen los. Frag dich immer wieder: Was höre ich, was fühle ich, was sehe ich, was rieche oder schmecke ich? Wie verändert sich mein Raumgefühl, fühle ich mich verbunden und geborgen, wie verändert sich meine Grundstimmung?
  • Das ist leichter gesagt als getan, denn wir werden ein Leben lang darauf trainiert, nur das für wahr zu nehmen, was „normal“ ist. Oft hilft eine Frage wie: „Mal angenommen, ich könnte in diesem Zustand mit anderen in Kontakt kommen, was würde ich dann sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken, wissen oder ahnen?“
  • Und zum Schluss: Geh mit Freude und Neugier an die Übungen heran. Neugier öffnet den Rahmen deiner Erwartungen, genauso wie das „So tun, als ob“. Neugier, Freude und Dankbarkeit sind die Schlüssel, mit denen sich Türen öffnen, die vorher nicht einmal sichtbar waren.

Ich wünsche dir viel Freude, Neugier und Erfolg, jede Menge Außergewöhnliches, Aha-Erlebnisse und noch viel mehr.

Uli Herold